Kieler Woche 2004

Kieler Woche mit Extrem­sportler Ingo-Kai Schof­fer aus Esslin­gen am Neckar

Ingo-Kai Schof­fer ist mit seinen Booten auf der auf der Kieler Woche zu sehen vom 18.06.04–27.06.04 an der Hörn (nähe Aida Schiff )

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Kieler Woche 2004

Vom 19. bis 27. Juni 2004 wartet das das größte Segel­sportereig­nis der Welt – und zugle­ich eines der größten und schön­sten Som­mer­feste im Nor­den Europas auf Sie! Und NDR 2 ist wieder dabei – mit einem Pro­gramm der Extraklasse!

Mar­itimer Sport, inter­na­tionaler Markt und Musik vom Fein­sten: Genau das macht den unver­wech­sel­baren Charak­ter der Kieler Woche aus. Ins­ge­samt neun Tage lang schmücken majestätis­che Wind­jam­mer, Yachten, Kanu­bikes und Jollen die Kieler Innen­förde an der Hörn. Neben den sportlichen Wet­tkämpfen wird auf zahlre­ichen Büh­nen ein vielfältiges Musikpro­gramm geboten. An allen Ecken der Kieler Innen­stadt treten Kün­stler und Jon­gleure auf, ein Straßen­fest reiht sich naht­los an das andere. NDR 2 ist mit dabei auf der NDR Bühne am Kai mit bis zu 3 Mio Besucher (2003) !

Team Festo

rechts Ingo-Kai Schof­fer aus Esslin­gen holte Gold und Silber

links Hüsein Bez­gin aus Esslin­gen holte Bronze

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Auf den Kieler Woche Horn sind beide Mitar­beiter der Firma Festo AG &Co KG Bergheim.

 

Kieler Woche water­bike race

26th – 27th of June 2004

June 8th, 2004

Pneu­matic mus­cle propul­sion unit Ingo Schof­fer from Team Festo will show his inno­v­a­tive human pow­ered boat at the Kieler Woche. This water­bike is a cata­ma­ran with a pneu­matic unit that pro­pels the boat. Accord­ing to Ingo Schof­fer, this method of trans­fer­ring human power into pneu­matic power in order to pro­vide pro­peller power has never been tried before.
Basi­cally, only lubri­cants such as oil are used, since air can be com­pressed which causes loss of energy, result­ing into a lower effi­ciency.
Appar­ently the team found a way to ovoid this prob­lem, cause if they didn’t, com­peti­tors take over.


Sneaky pre­view, the propul­sion sys­tem from Ingo-Kai Schoffer

 

01.06.2004 Kieler Nachrichten

Der Champ des flot­ten Wassertretens – Ingo-Kai Schof­fer ist Welt­meis­ter im Waterbiking

Schof­fer in einem seiner High-End-Vehikel: Die extrem leichten Tret­boote brin­gen es auf Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 30 km/h.

Da stand er nun, richtete seinen Blick zum ersten Mal auf die Hörn und war begeis­tert: “Was Besseres gibt’s ein­fach nicht. So was hab ich noch nie gese­hen.” Ein Wässerchen, so ruhig wie der Inhalt einer Bade­wanne, so zen­tral wie es nur geht. Ingo-Kai Schof­fer kann bei solchen An– und Aus­sichten nur schwär­men.

Zur Kieler Woche will der Welt­meis­ter und Wel­treko­rdler im Water­bik­ing wiederkom­men und den erwarteten Massen zeigen, was bis­lang nur einem kleinen Grüp­pchen von Aktiven ein Begriff ist: die Kunst des ras­an­ten Wassertretens. Schof­fer ist ein Schwabe und verkör­pert abge­se­hen davon, dass er sogar Hochdeutsch kann, auch ein Stück weit das Klis­chee, das diesem Volksstamm anhaftet. Der gel­ernte und prak­tizierende Mechaniker tüftelt für sein Leben gern. Im Knirpsenal­ter zeich­nete sich das schon unüberse­hbar ab.

Da schraubte er alles auseinan­der, was ihm in die Hände fiel – und war erst zufrieden, als er es wieder zusam­menset­zen kon­nte. Im Beruf beim Esslinger Technik-Spezialisten Festo kommt ihm das ebenso zupass wie bei seinem Hobby, dem Water­bik­ing. Denn dabei macht der Mann, der auch schon mal den 28 Kilo­me­ter bre­iten Bodensee durch­schwamm und diverse Extrem-Triathlons absolvierte, das, was ihn wirk­lich reizt: Die Wirkung von Muskelkraft mit Hilfe von per­fek­ter Tech­nik auf die Spitze zu treiben.

Aller Anfang war auch in diesem Fall schwer. Im wörtlichen Sinn. Ein äußerst gewichtiger Kata­ma­ran mit Tre­tantrieb markierte vor Jahren den Ein­stieg ins Water­bik­ing. Und der war zwar nicht von spon­ta­nen Erfol­gen geprägt, dafür aber von mas­siven Lern­fortschrit­ten. Viel leichter musste eine solche Hochleistungs-Tretmühle sein und viel effek­tiver die Wider­stand­skräfte des Wassers an sich abgleiten lassen. Als Schof­fer sich vor vier Jahren mit dem Schweizer Designer Rolf Müller zusam­men­tat, war das der Durch­bruch. Die bei­den schufen ihr erstes Kanu-Bike und ver­spürten inten­siv wie noch nie die Leichtigkeit des Seins auf dem feuchten Element.

Heute brin­gen die schwäbisch-schweizerischen Sport­geräte allen­falls zehn bis 15 Kilo­gramm auf die Waage und beachtliches Tempo aufs Wasser. 2001, als Schof­fer den 24-Stunden-Weltrekord auf­stellte, stram­pelte er 194 Kilo­me­ter ab. Und in der Spitze bringt er es mit seinen flot­ten Tretern auf 25 bis 30 km/h.

Doch die Wasserex­oten aus dem Süden haben noch mehr zu bieten. Die neueste und mehrfach paten­tierte Errun­gen­schaft ist der “pneu­ma­tis­che Muskel”. Dabei han­delt es sich um eine Flosse, die mit Luft aus einer ganz nor­malen Sauer­stoff­flasche für Taucher angetrieben wird und Surf­bret­ter ebenso effek­tiv fort­be­wegt wie kleine Boote. Das, sagt Schof­fer, kön­nte als Notantrieb inter­es­sant sein, aber auch im echten Arbeit­sleben manches ein­facher machen. Der umtriebige Schwabe denkt dabei an die Trinkwasser­förderung ebenso wie an den Rohrbau beim Ver­legen von Pipelines.

Doch zunächst denkt Ingo-Kai Schof­fer an die Kieler Woche. Vom ersten bis zum let­zten Tag will der vom Kieler Fahrrad­händler und “bike & music”-Chef Ulf Ralfs an die Förde gelot­ste Schwabe an der Hörn beim Ision-Gebäude Präsenz und seine inter­es­san­ten Gerätschaften zeigen. Und darunter befindet sich außer den für Laien unan­tast­baren High-End-Tretern auch eine Art Volks-Version für Otto Nor­mal­sportler. “Viel Bewe­gung mit wenig Energie­ver­brauch zu erre­ichen, das ist auch für die bre­ite Masse inter­es­sant”, betont der Mann, der nach seiner Stip­pvis­ite am Pfin­gst­sonnabend schon wieder die Freaks im Sinn hatte und zu einem Acht-Kilometer-Schwimmen nach Süd­deutsch­land aufbrach.

Von Mar­tin Geist

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